Gut besuchte Informationsveranstaltung der Bendorfer CDU im Höhenstadtteil
Bendorf-Stromberg, bw: Erfreulich gute Entwicklungen bezüglich des Baugebiets Stromberg Süd II und unerfreuliches „Hick-Hack“ um den längst überfälligen Ausbau der L 306. Bei der mit 60 Bürgern überaus gut besuchten Informationsveranstaltung der CDU Bendorf im Stadtteil Stromberg gab es eine Fülle von Themen, die den Besuchern, unter ihnen auch der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Dötsch und Bendorfs Bürgermeister Michael Syré, auf den Nägeln brennen.
Nach der zügigen Bebauung der 50 Plätze im Baugebiet Stromberg Süd I sei nun in diesen Tagen mit der Erschließung der 102 Bauplätze im Baugebiet Süd II begonnen worden, sagte der Stromberger CDU-Arbeitskreisvorsitzende Bernhard Wiemer. Diese Arbeiten würden sich wohl bis zum Spätherbst 2011 erstrecken, aber schon im kommenden Frühjahr solle ein Teil des Gebiets für die Wohnbebauung freigegeben werden.
Bernhard Wiemer spricht vor vollem Saal, daneben Josef Dötsch (MDL), (l.) und Bürgermeister Michael Syré (r.)
Die neuen Baugebiete bezeichnete Wiemer auch als Garanten für den Fortbestand der pädagogisch hervorragend geleiteten örtlichen Grundschule. Die Schule und der auf drei Gruppen erweiterte Kindergarten, der auch Ganztagskinder aufnehme, Spiel- und Sportgelände sowie die Nähe zur Natur machten Stromberg zu einem ausgesprochen kinderfreundlichen Stadtteil. Dies und die in der Stadt Bendorf bestehenden guten Einkaufsmöglichkeiten seien für Einheimische ebenso interessant wie für zuzugswillige Neubürger.
Weit weniger erfreulich indes sei der noch immer nicht begonnene, aber schon seit Jahren überfällige Ausbau der L306 zwischen Sayn und Stromberg. Für das andauernde Hick-Hack hätten die Bürger schon längst kein Verständnis mehr, betonte Wiemer. Nach neuestem Stand der Dinge solle nun im kommenden August mit dem Ausbau zwischen Parkplatz Sayner Burgberg bis Dorfeingang Stromberg begonnen werden. Doch da über die vorgesehene Vollsperrung der Strecke über einen Zeitraum von vier Wochen (wahrscheinlich im Oktober) noch immer keine Einigkeit herrsche, stehe die Ausführung des Ausbaus weiterhin in den Sternen.
Wiemer zeigte sich überzeugt, dass in Stromberg, wie auch schon in den vergangenen Jahren, noch viel Gutes erreicht werden könne, wenn alle an einem Strang zögen. Dass die Bürger bereit sind, ihren Anteil dazu bei zu steuern, machte die lebhafte Diskussion deutlich.