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CDU Bendorf begrüßt die Planungen zum neuen Bahnhaltepunkt Bendorf

| CDU-Bendorf Aktuell

Geplanter Mobilitäts-Knotenpunkt ist zukunftsorientierter Beitrag zur Verkehrs- und Mobilitätswende in Bendorf

Vor einigen Wochen hat der Bendorfer Stadtrat sich für die Bewerbung zur Landesgartenschau 2026 ausgesprochen. Dabei dreht sich das erstellte Konzept nicht nur um Bendorf Mitte, Sayn und die Rheinanlagen, sondern es beinhaltet auch Planungen rund um den neuen Bahnhaltepunkt an der Rheinschiene in Bendorf.

Dieser Bahnhaltepunkt wird von Seiten der Deutschen Bundesbahn errichtet und ist an der rechtsrheinischen Bahnstrecke in Höhe des alten Wasserwerkes in der unteren Rheinau geplant. Dabei wird die DB Netz AG und das Land Rheinland-Pfalz für die Planungen von Bahnsteigen, Treppenzugängen und Fahrstühlen zuständig sein. Die sonstigen Anlagen zur Verknüpfung der Verkehrsformen und die Anbindung des Bahnhaltepunktes an die Innenstadt fallen in den Aufgabenbereich der Stadt Bendorf.

In das Konzept zur Bewerbung um die Landesgartenschau 2026 sind diese Punkte bereits mit eingeflossen. Neben der Funktion als reiner Bahnhaltepunkt ist geplant, den Bahnhof als Mobilitäts-Knotenpunkt (HUB) auszubauen, an dem alle möglichen Mobilitätsformen (Schiene, ÖPNV, Auto, Rad, E-Scooter und E-Roller, Schiff und Fuß) kombiniert und vernetzt werden können, wobei die Taktung der Mobilitätsangebote aufeinander abgestimmt wird. Ebenso ist die Installation von entsprechenden Serviceeinrichtungen vorgesehen. Dazu zählen unter anderem die Bereitstellung von Fahrradboxen, Leihrädern und Ladestationen für die elektrobetriebenen Mobilitätsformen (E-Bike und E-Auto).

Des Weiteren ist angedacht, in diesem Rahmen die Anbindung des Fußgängerverkehrs von der unteren Rheinau an die Innenstadt durch eine Fußgänger-Überführung zu verbessern. Eine besondere Rolle in diesem Konzept spielt der Anschluss und die Einbindung des Bahnhaltepunktes in den öffentlichen Personennahverkehr, indem möglichst alle Buslinien in Bendorf dort mit angebunden werden und zeitgleich das Liniennetz weiter ausgebaut wird.

Die CDU in Bendorf spricht sich ausdrücklich für die Umsetzung dieses modernen Mobilitäts-HUB aus, weil mit diesem Konzept eine möglichst nahtlose Verknüpfung von Verkehrsmitteln erzielt und eine Alternative zum private PKW etabliert werden kann.

Eine Realisierung dieses Vorhabens, so wie es jetzt geplant ist, würde einen grundlegenden Beitrag zur Mobilitätswende in Bendorf leisten, der nach Ansicht der CDU Bendorf wesentlich zielführender wäre als eine Reaktivierung der Brexbachtalbahn, über die in letzter Zeit in der örtlichen Presse häufig und teilweise auch einseitig berichtet wurde. Der neue Bahnhaltepunkt ist bereits seit Jahren in Planung. Im Rahmen der Bewerbung um die Landesgartenschau wurde das Konzept unter Federführung des zuständigen Fachbereichs der Stadtverwaltung detailliert und umfangreich ausgearbeitet. Diese Tatsache und auch die entsprechenden Bemühungen des Stadtrates und der Verwaltung der Stadt Bendorf fanden in den bisherigen Presseveröffentlichungen der Brexbachtalbahn-Befürworter leider keinerlei Erwähnung. Auch andere an dem Thema beteiligte Institutionen, wie zum Beispiel das Bündnis „Pro-Bahn“ das sich in die „BREX-Debatte“ eingemischt hat, wurde über die Planungen der Stadtverwaltung rund um den Bahnhaltepunkt bedauerlicherweise nicht informiert.

Die CDU Bendorf ist der Meinung, dass die erarbeiteten Konzepte „Bahnhaltepunkt/Mobilitäts-HUB“, ein essenzieller und auch unter dem Kosten/Nutzen-Aspekt effektiver Beitrag zur Mobilitätswende in Bendorf sind. Daher sollte dieses Vorhaben unbedingt, auch unabhängig von einer Zusage der Landesgartenschau, weiter geplant und umgesetzt werden. Die Vernetzung der Mobilitätsangebote mit dem Bahnverkehr an der Rheinschiene sind in Zeiten des Klimaschutzes und der Klimawende der richtige und konsequente Schritt. Das sehen Ratskolleginnen und -kollegen aus anderen Fraktionen ebenso.

Aus Sicht der Bendorfer CDU entsteht damit ein zukunftsorientierter Verkehrsknotenpunkt, nicht nur für den öffentlichen Personennahverkehr, der die Stadt Bendorf mit allen Stadtteilen und den Nachbarkommunen vernetzt und eine Reaktivierung der Brexbachtalbahn für den ÖPNV in Bendorf und den angrenzenden Kommunen überflüssig machen wird. Daher werden wir uns im Interesse der Bendorfer Bürgerinnen und Bürger für die Realisierung des Mobilitäts-Knotenpunktes gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen im Bendorfer Stadtrat weiterhin einsetzen.

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