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Landtagskandidat war begeistert von der Sayner Hütte -Peter Moskopp besuchte den CDU-Stadtverband-

| CDU-Bendorf Aktuell

-lin- Zu einem Informationsgespräch hatte der CDU-Stadtverband Bendorf den Landkreiskandidaten des Wahlkreises 10 (Bendorf-Weißenthurm), Peter Moskopp, zur Sayner Hütte eingeladen. Im Mittelpunkt des Treffens, an dem Bürgermeister Michael Kessler, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Goran Varvodic sowie die Ratskollegen Werner Dietz und Jörg Freisberg teilnahmen, stand eine Führung über das Denkmalreal mit der Leiterin des Rheinischen Eisenkunstgussmuseums, Barbara Friedhofen.

Bei einem Rundgang erläuterte die Museumsleiterin die bewegte Geschichte der Sayner Hütte, die 1769 vom Trierer Kurfürsten Clemens Wenzeslaus gegründet wurde. „Nach dem Frieden von Luneville (1801) kam die Hütte mit allen kurtrierischen Besitztümern an das Haus Nassau und ging 1815 an den preußischen Staat über“, berichtete Friedhofen. Ihre höchste Blüte habe sie dann unter Carl Ludwig Althans, der 1817 als Aufseher über die rechtsrheinischen Bergbau- und Hüttenwerke nach Sayn gekommen war, erreicht. 1824 habe Althans mit den ersten Planungen für die Errichtung einer Gießhalle begonnen, in der besonders große Werkstücke gegossen werden sollten. 1830, fuhr die Museumsleiterin fort, sei die 24 mal 29 Meter große gusseiserne Hallenkonstruktion – eine Größe, die damals als unglaublich erschienen sei - und die man nur von Kirchen gewohnt gewesen sei – entstanden. Damit habe die Sayner Hütte einen Spitzenplatz neben Gleiwitz und Berlin errungen. Noch in dieser Blütezeit sei dann die Hütte aber an die Firma Krupp übergegangen – nur ein Jahr nach dem Tod von C. L. Althans.
1926 habe die Stadt Bendorf das Hüttengelände übernommen, fuhr Friedhofen fort, doch seitdem habe ein fortschreitender Zerfall eingesetzt. Die Rettung sei aber gekommen, als sich 1976 der Unternehmer Heinrich Strüder entschlossen habe, das Anwesen zu erwerben und es in beispielhafter Weise wiederherzurichten. Leider habe Strüder aus innerbetrieblichen Gründen sein Unternehmen nach Kleinmaischeid verlegen müssen, und die Firma SAG (Starkstrom-Anlagen) habe die Hütte übernommen. Doch auch dies sei nicht von langer Dauer gewesen. Im Jahr 2003 habe schließlich der Stadtrat den Ankauf beschlossen, der dann auch nur ein Jahr später verwirklicht worden sei.
Auch zu dem finanziellen Aufwand für die Sanierung des Denkmalareals machte Friedhofen detaillierte Angaben. So wurden nach ihren Worten bisher rund 18 Millionen Euro eingesetzt, von denen die Stadt Bendorf circa 3,2 Millionen Euro übernehmen musste. Den Löwenanteil übernahmen jedoch der Bund, das Land Rheinland-Pfalz und der Landkreis MYK. Auch der Freundeskreis Sayner Hütte unterstützte immer wieder mit Zuschüssen.

Landtagskandidat Peter Moskopp bedankte sich für die sachkundige und überaus informative Führung, zeigte sich tief beeindruckt von den erbrachten Leistungen und versicherte, die Bewerbung der Hütte zur UNESCO-Weltkulturerbestätte tatkräftig zu unterstützen.

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